Mit Einhorn

Seit 1881

Markenqualität im Zeichen des Einhorns ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon Ferdinand Gassner dürfte von dem Fabelwesen sehr beeindruckt gewesen sein. Steht das Einhorn doch seit Urzeiten für unbändige Kraft, ausdauernde Stärke, jungfräuliche Reinheit und natürlich Einzigartigkeit. In Verbindung mit Bludenz tritt es das erste Mal um 1260 auf einem Münzbild in Erscheinung, als Bludenz zur Stadt erhoben wurde. Damals sollen übrigens noch echte Einhörner in den wilden Gebirgswäldern rund um Bludenz gelebt haben. So die Legende.

1880

Ferdinand Gassner

Planung und Baubeginn der Brauerei Fohrenburg

Planung der Brauerei Fohrenburg durch Ferdinand Gassner und Baubeginn. Erwerb der Heilquelle Hinterplärsch und des Gast- und Badebetriebs Fohrenburg.

1881

Gründung der Bierbrauerei Fohrenburg F. Gassner & Comp.

Ferdinand Gassner gründet zusammen mit 11 Gesellschaftern die Bierbrauerei Fohrenburg F. Gassner & Comp. Mit 21 Mitarbeitern nimmt die Brauerei im Februar den Betrieb auf. Bereits ein halbes Jahr später erfolgen Betriebserweiterungen. Biererzeugung: 800.000 Liter pro Jahr.

Gemälde Brauerei

1884

Bierabfüllanlage 1884

Erstmals abgefüllte Bierflaschen

Beginn der Erzeugung von Flaschenbier und einer automatischen Flaschenfüllung.

1888

Einsatz von Pferden bei der Bespannung von Bierwagen

Erstmals Einsatz von Pferden anstatt von Zugochsen bei der Bespannung von Bierwagen. Errichtung des ersten Fohrenburger Bierdepots in Innsbruck.

Kutsche

1896-1898

Betrieb

Erweiterung der Betriebsanlage

Umfassende Erweiterung der gesamten Betriebsanlage und Bau der für Bludenz wichtigen Fohrenburgstraße. Biererzeugung: 5.000.000 Liter pro Jahr.

1913

Die ersten Lastautos

Anschaffung des ersten Lastautos für den Bier- und Eistransport.

Lastauto 1913

1926

Depot Landeck

Erstes Depo in Landeck

Errichtung des ersten Fohrenburger Depots in Landeck.

1934

Neuer größter Gesellschafter

Eintritt des Bludenzer Textilunternehmens Getzner, Mutter und Cie. in die Brauerei Fohrenburg als größter Gesellschafter.

Logo Getzner 1934

1938

Diezano 1938

Erwerb von Diezano

Erwerb des in der Nähe von Bregenz gelegenen Bad Diezlings samt Gast- und Landwirtschaftsbetrieb. Erwerb von Vorarlbergs meist geschätzter Limonadenmarke Diezano. Erstmalig gelangen verschiedene Limonaden und Fruchtsäfte ins Fohrenburger Verkaufsprogramm.

1968-1971

Kunststoffkisten und Metallfässer

Umstellung von Holzkisten auf Kunststoffkisten und von Holzfässern auf Metallfässer.

Metallfässer

1975

Export

Expansion nach Oberitalien, Liechtenstein und die Ostschweiz

Aufbau regionaler Exportmärkte in Oberitalien, Fürstentum Liechtenstein und der Ostschweiz.
Erstellung einer neuen Flaschenfüllerei mit einer Leistung von 40.000 Flaschen/h.

1980

Einführung der "Bierkugel"

Revolutionierung der Bierzustellung: Als erste Brauerei Österreichs führt Fohrenburger die "Bierkugel" ein. Es handelt sich hier um Kellertanks, die jeweils 1.000 Liter Bier fassen und im Keller des Gastlokales aufgestellt werden. Die Füllung dieser Kellertanks erfolgt durch den Fohrenburger Biertankwagen. Der Vorteil liegt darin, dass der Gastwirt kein Fass mehr anstechen muss, bei konstant gleichbleibender Bierqualität.

Bierkugel

1981

100-jähriges Jubiläum

100-jähriges Jubiläum

100-jähriges Jubiläum der Brauerei Fohrenburg. Mit einem jährlichen Bierausstoß von 150.000 hl Bier ist Fohrenburger die größte Brauerei Vorarlbergs und die sechstgrößte Österreichs. Durch den Wegfall des Bierkartells wird der Wettbewerb frei gegeben. Die Brauerei Fohrenburg expandiert stark.

1984

Kapazitätserweiterung

Wesentliche Kapazitätserweiterung durch Aufstellung der 13 zylinderkonischen Hochtanks für eine neue Gärtankanlage mit einem Fassungsvermögen von je 172.000 Liter Bier. Diese Investition war nötig, um die hohen Zuwachsraten beim Bierausstoß zu bewerkstelligen.

Silos

1998

Logo Rauch

Kooperation mit Rauch Fruchtsäfte

Kooperation mit Rauch Fruchtsäfte.

1999

Qualitätszertifikat und starke Expansion

Erhalt des ÖQS - Qualitätszertifikat nach ISO 9001:2000.

Starke Expansion mit nationalen Listungen bei allen großen Handelsketten in ganz Österreich. Ausdehnung des Exportgeschäftes. Gründung der Fohrenburg Italia s.r.l.

Zertifikat

2001

Produktionshalle

Erweiterung der Produktionsflächen

Erweiterung der Produktionsflächen um nahezu 100 %. Errichtung der neuen vollautomatischen Fassfüllerei mit einer Leistung von 120 Fässern pro Stunde.

2003

Saurer Radler

Ein neues Produkt erblickt das Licht der Welt: Fohrenburger Saurer Radler, eine Mischung aus 60 % feinstem Spezialbier und 40 % kristallklarem Alpenquellwasser. Dieser übertrifft bereits im ersten Jahr alle Erwartungen und wird vom führenden Handelsmagazin "Cash" zur TOP INNOVATION 2003 gewählt.

Saurer Radler

2004

6er Träger

Mehr Komfort bei den 6er Trägern

Um dem Konsumentenbedürfnis nach mehr Komfort Rechnung zu tragen, werden alle Fohrenburger 6er Träger auf eine "offene" Variante umgestellt. Die Vorteile liegen auf der Hand:

- leichter zu tragen
- kein "Aufreißen" notwendig
- einfachere Flaschenrückgabe

2005

International Food Standard (IFS) Norm

Im Jahr 2005 wurde die Brauerei Fohrenburg nach der für die Lebensmittelbranche wichtigen IFS-Norm erstmalig zertifiziert. Die Brauerei Fohrenburg war somit die erste Brauerei Österreichs, die mit diesem Zertifikat die Erfüllung aller Anforderungskriterien der IFS-Normvorgabe erfolgreich nachweisen konnte.

IFS

2006

0,33l Flaschen

"Die kleinen Frischen für dazwischen"

Den Trend zu den 0,33l Flaschen hat Fohrenburger erkannt. Es werden nicht nur die Stiftle-Flasche mit eigenem Flaschen Design und Etikett neu kreiert, sondern erstmals ein gesamtes Sortiment: "Die kleinen Frischen für dazwischen" mit dem STIFLTE, WEIZEN, OHNE (alkoholfrei) LAGER und BOCK. Das 0,33l Weizen ist das erste Weizenbier in der 0,33l Flasche.

2008

Neuer Hefekeller

Im Frühjahr 2008 wurde der neue Hefekeller in Betrieb genommen und damit begann die Produktion des eigenen Fohrenburger Weizenbieres am Standort Bludenz – das einzige echte Vorarlberger Weizenbier.

Die Hefe für unsere Biere wird in unserer hauseigenen Reinzuchtanlage herangezogen. Es handelt sich hier um einen untergärigen und einen obergärigen Hefestamm, der den Fohrenburger Bierspezialitäten ein ganz bestimmtes Aromaprofil verleiht.

Hefekeller

2010

Filterkeller

Neuer Filterkeller

Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten investierte die Brauerei Fohrenburg 2010 in einen neuen Filterkeller. In dieser Abteilung wird das fertig gereifte Fohrenburger Bier auf natürlichem Wege von den Trübstoffen befreit, womit das Bier seinen unvergleichbaren Glanz erhält. Die Ausnahmen sind Keller- und Weizenbier, die ihre natürliche Trübung beibehalten.

Mit dem neuen Filterkeller trägt die Brauerei Fohrenburg zusätzlich einen beträchtlichen Teil zu einem schonenden Umgang mit unserer Umwelt bei: die Inbetriebnahme der neuesten Technologie bringt einen deutlich geringeren Verbrauch von Wasser und einen wesentlich reduzierten Einsatz an Reinigungsmitteln sowie an Energie mit sich.

2011

Neubau des Sudhauses

Im Jubiläumsjahr 2011 soll es allen Grund zum Feiern geben. So wird das Investitionsprogramm der Vorjahre mit dem Neubau des Sudhauses – dem Herzstück einer jeden Brauerei – fortgesetzt. Nach Abschluss dieses Investitionsschwerpunktes gehört die Brauerei Fohrenburg zu den modernsten Brauereien Österreichs.

Im Sudhaus können pro Tag 8 Sude zu jeweils 23.000 Liter bestes Fohrenburger Bier gebraut werden.

Sudhaus

2017

Oberländer

Ein Bier wie früher

Das urtypische Spezialbier im Zeichen des Einhorns, wie es nur im Oberland gebraut wird. Unverfälscht und echt im Geschmack, kräftig-vollmundig im Charakter und herrlich süffig.

Für diese Oberländer Bierspezialität verwenden wir ausgewählte Spezialmalze und feinsten Doldenhopfen aus der Region.
Wie schon vor 135 Jahren brauen unsere Braumeister daraus in schonender Kaltgärung und mit besonders langer Kellerreifung dieses <br> Ur-Spezialbier.

Erfahren Sie mehr:

Zahlen & Fakten

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